Up’n'away

July 19, 2001 | Filed Under Travel |

Um 13:00 Uhr ist mein Abenteuer Kanada heute losgegangen. Per Taxi ging es zum Bahnhof und dann mit dem Bus zum Flughafen Köln/Bonn. Nachdem Koffer und mich selbst eingecheckt waren hieß es erstmal warten, denn der Luftraum ist mal wieder überfüllt gewesen. Nach einer halben Stunden ist es dann endlich soweit gewesen: “ready for take-off”. Die Sicherheitshinweise waren mal wieder erheiternd. “Du Diehrk, wo is’n der Sicherheitsgurt?” Die 20 Minuten sind wie im Fluge vergangen. (Sorry, das Wortspiel mußte einfach sein). Mit nur 10 minütiger Verspätung sind wir in Frankfurt gelandet und von da hieß es wieder rennen, denn ich hatte noch keine Boardkarte für meinen Flug nach Toronto in den Händen. Am Transferschalter bin ich an eine Mitarbeiterin-in-Training geraten und nach 10 Minuten habe ich dann endlich meine Boardkarte für den Flug nach Toronto in den Händen gehalten. Da ich einer der Letzten gewesen bin, gab es natürlich keinen Fensterplatz mehr, aber fragen kostet ja nichts und so saß ich schließlich als einer von 400 Passagieren am Fenster auf meinem Weg nach Toronto. Der Flug ist wenig spektakulär gewesen, bis auf die Tatsache, dass der Feueralarm einmal losgegangen ist, weil jemand auf der Toilette geraucht hat. Die Landung nach 7,5 Stunden ist etwas unsanft gewesen, allerdings war ich trotzdem froh endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Danach folgte das ganze Immigration-Procedure (die kanadischen Beamt(in)en sind freundlicher und auch hübscher als die USA-Beamten) inkl. Gang über eine Anti - Food & Mouth Disease Matte. Mit 400 anderen Passagieren habe ich mich schließlich ums Gepäckband gedrängelt und nach 15 Minuten verließen meine Koffer, mein Bett und ich erfolgreich den Flughafen mit einem Taxi Richtung 310 Bloor Street, Tartu College. Dabei hatte ich auch gleich Gelegenheit meine Ohren an das “Street-English” anzupassenen und etwas von der Stadt zu sehen. Um 8 Uhr lokaler Zeit am Abend bin ich dann endlich im Tartu College angekommen. Leider ist mein eigentlich reservierter Raum bereits belegt gewesen und so bekam ich erst mal einen temporary room im 5. Stock. Nach 14 Stunden Reise habe ich erstmal eine Dusche genommen, mein Bett ausgepackt und mich dann auf Futtersuche begeben. Dabei bin ich dann auf Martin, Markus, Lukasz gestossen und so haben wir uns zusammen nach 300 Metern in einem Straßencafe erstmal niedergelassen. Nach einem Turkey-Sandwich und einer großen Tasse Tee (Kein Witz!) noch in einem Supermarkt To-Papier gekauft (ein unwesentliches Detail, dass uns die vorherigen “Summerschüler” verschwiegen haben). Dabei sind uns auch noch Andrea, Eva, Stefan und Markus über den Weg gelaufen. Danach hieß es Gute Nacht, Toronto!
Foto vom Flieger

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