CeBIT 2005 - Das Event

March 15, 2005 | Filed Under General |

Nach all dem Streß, versorgten wir uns erstmal mit Brötchen. Christian hatte morgens schon die meisten VoIP Stände besucht, und so starteten wir erst mal in die Security Halle. Als erstes entdeckte ich den Webwasher Stand, wo ich es mir nicht nehmen lassen konnte, zu fragen, ob denn die Linux Clientversion noch mal weiterentwickelt wird. Chancen scheinen schlecht zu stehen, man wird es aber als Feedback weitergeben. Den Vorschlag den Sourcecode zu veröffentlichen beantwortete man mir nur mit einem herzhaften Lachen.

Christian bedankte sich anschließend artig beim Sponsor seiner Eintrittskarte mit etwas Smalltalk. Wieso fühlt man sich zwischen Schlipsträgern in einem “Casual-Outfit” eigentlich automatisch unwohl?

Danach nutzte ich die Gelegenheit, mir einen Überblick über die aktuellen AntiSPAM Produkte der großen Firmen zu verschaffen. Waren ein paar interessante Sachen dabei, aber scheinbar wandelt sich die CeBIT mehr und mehr zu einer puren Geschäftsmesse. Ich machte mir teilweise den Spaß und stellte mich entweder als Student oder als Mitarbeiter eines ISP Unternehmens vor. Der Enthusiasmus einiger Verkaufsmenschen schwand merklich, als man herausfand, dass ich nur recht wenig Entscheidungspotential für die Anschaffung ihrer Lösung hatte. ;)

Weiter ging es zum Heise Stand, wo ich endlich meinen GPG Key für die c’t Kryptokampagne signen lassen wollte. Das Skript hatte Probleme mit RSA Schlüsseln, so dass ich wohl erst in ein paar Wochen erfahren werde, ob die Aktion erfolgreich war. Dann suchten wir den Debian Stand und erhöhten Alex‘ “Thank-You” Counter. Außerdem tauschten wir noch mal GPG Fingerprints aus. Ich erzählte auch kurz von unseren Konferenzidee. Alex empfahl, 3-6 Monate vorher Bescheid zu geben. Sie würden dann Werbung auf den Mailinglisten machen und vorbeikommen. Außerdem gab er uns den Namen von einem Ansprechpartner für den Linuxtag, mit dem er kurz vorher auf einem anderen Stand gesprochen hatte. Wir versuchten denjenigen dann auch zu finden und nach einiger Namensverpeilung bekamen wir dann den Hinweis, dass sich ein paar Linuxtag Leute auf dem Gemeinschaftsstand von Rheinland-Pfalz in Halle 9 befinden würden.

Also zurück zu Halle 9, wo wir dann mit einem der Organisatoren ein längeres Gespräch hatten. War ganz interessant und ich denke, dass wir ein paar gute Informationen mitbekommen haben.

Christian wollte sich auf dem IBM Stand noch die neuen Thinkpad Modelle anschauen - da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Die X-Modelle waren schon sehr sexy und Christian diskutierte hinterher, was sexier war, die Standhostessen, mit denen wir uns über die Modelle unterhalten haben oder die Modelle an sich.

Nach meinen schlechten Erfahrungen mit dem LG Support und ihren Brennern, bekam eine arme Messehostess meine Verärgerung über ihren schlechten Service ab. Sie nahm meine Adresse auf und wollte es noch mal an den Support weiterleiten.

Die Zeit lief uns langsam davon und wir liefen noch in die e-plus “Frühlingshalle”, wo ich mir das Nokia 6230i anschauen wollte. Die Aussagen, wann das Modell bei eplus verfügbar ist, waren widersprüchlich (April oder Mai oder Juni) und ob die Sparguthabenaktion verlängert wird, konnte mir auch keiner sagen.

Ich hetzte dann noch mal quer über das Messegelände zum australischen Gemeinschaftsstand, wo ich meine alte Chefin treffen wollte. Leider war sie bei einem Geschäftstreffen und so hinterließ ich nur meine Visitenkarte.

Der offizielle Messeteil war dann auch schon zu Ende und Christian und ich machten uns auf zu den Standparties. Wir landeten schließlich bei der ToBIT Standparty, wo es Musik, ne Bierflatrate von 2 Euro und Go-go Girls geben sollte. Die Go-go Girls waren leider recht schnell verschwunden, dafür griffen wir noch Laugenbretzeln ab.

Meine Ex-Chefin rief mich dann doch noch an und schlug einen Treffpunkt vor, wo wir uns kurz treffen könnten. Dank Christians langer Expo-Erfahrung wusste er auch sofort, wo wir hinlaufen mußten. Wir trafen sie schließlich inmitten irgendeines neuseeländischen Firmentreffens. Netterweise lud sie uns auch noch auf ein paar Drinks in die Münchner Halle ein und nach einer dreiviertel Stunde mußten wir dann leider, good-bye sagen.

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